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Steinwild – Mythos der Berge

Gunther Greßmann

Sie leben in den höchsten Höhen unserer Berge, inmitten steiler Felswände und schroffer Grate, dem Himmel nah. Sie sind kraftvoll und selbstbewusst und doch genügsam, wie kaum ein anderes Tier unserer Breiten. Kein Wunder, dass der Steinbock seit jeher den Menschen in seinen Bann zieht. Kein Wunder, dass sich seit jeher Sagen und Mythen um ihn rankten.
Es gibt Menschen, die sich einer bestimmten Tierart auf magische Weise verwandt und verbunden fühlen. „Totemtier“, sagten die Indianer dazu. Gunther Greßmann, der Autor dieses Buches, hat solch ein Totemtier. Es ist, wenig überraschend, der Steinbock. Seit Jahrzehnten begleitet er das Steinwild mit seiner Kamera, ist den Kletterkünstlern in ihre Berge nachgestiegen und lebt mit ihnen auf Du und Du. In diesem Buch legt er Zeugnis ab und zeigt sagenhafte Bilder von dem sagenumwobenen Tier. Bilder, wie sie noch nie zu sehen waren. Bilder, wie man sie kaum mehr sehen wird. Bilder, die den Mythos Steinbock offenbaren.
Ein Fotoband mit 192 Seiten, über 300 Farbfotos.

Preis: Euro 49,–
inkl. MwSt.

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Wer einen Steinbock sieht, den nimmt sofort sein mächtiges Horn gefangen. Aber reichen die mächtigen Hornsicheln alleine aus, um all die Legenden zu erklären, die sich um dieses Wild ranken? Sicher nicht! Da spielt viel mehr zusammen ...


Ruhe und Gelassenheit – das sind zwei echte Steinbock-Merkmale. Vor allem bei den Böcken wirken die Bewegungen gemächlich, fast schwerfällig. Wiederkäuen im Liegen und Ruhen nimmt bei ihnen in der warmen Jahreszeit einen großen Teil des Tages ein. Schon an den ersten heißen Tagen im Frühling zieht es die Tiere nach der morgendlichen Äsung in die Höhe. Unter Tags ist dann stundenlang kaum mehr Bewegung in den Rudeln, mitunter erfasst man deren Größe erst, wenn die Tiere in den Abendstunden wieder auf die Äsungsflächen ziehen.
Die Geißen verbringen weniger Zeit mit Ruhen: Sie brauchen viel Äsung, um ihre Kitze gut mit Milch versorgen zu können. Dennoch sind sie in den Geröllhalden oder im Fels oft nur schwer auszumachen. Manchmal hat man tagelang das Gefühl, der Erdboden habe sie verschluckt, obwohl ihre Streifgebiete wesentlich kleiner sind als jene der Böcke.
Im Herbst, wenn die nun feisten Böcke die schon kühleren Nachmittagsstunden in der Sonne ruhend verbringen, gewinnt man den Eindruck, es sei die Ruhe vor dem Sturm. Aber der Sturm findet nicht statt: Denn die Brunft im Dezember wird alles andere als stürmisch verlaufen ...

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